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Tadschikistan: Das erste Yak des Jahres

Im Pamir, auf dem Dach der Welt, werden in diesen Tagen die ersten jungen Yaks geboren.

Mutterliebe - Das erste Yak des Jahres ist ein kleiner Bulle
Mutterliebe - Das erste Yak des Jahres ist ein kleiner Bulle


In Murghab, auf einem Wüstenplateau auf 3.700 Metern Höhe, an der Grenze zu Kirgistan leben zahlreiche Menschen von den Gebirgsrindern, so wie der 53jährige Jumabai Nazarbekov.

Jumabai Nazarbekov mit Sohn Metèr, dessen Frau und noch einem Hirten
Jumabai Nazarbekov mit Sohn Metèr, dessen Frau und noch einem Hirten


Der tadschikische Kirgise ist eigentlich Ökonom. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem tadschikischen Bürgerkrieg hat er sich der Yak-Zucht und dem Nomadentum zugewandt. Er ist einer, der die typische Viehhaltung dieser Gegend wieder aufgenommen hat, obwohl nicht einmal sein Großvater noch als Nomade gearbeitet hat. Knapp 200 Schafe und Ziegen besitzt Nazarbekov, dazu 200 Yaks. 30 Stück davon hat er in den letzten Monaten als Schlachtvieh verkauft.

Anfang März wurde das erste Yak-Kalb geboren, ein junger Bulle. Er wird tagsüber beim Haus der Hirten angebunden, während die Mutter sich mit der Herde Futter sucht. Sie kehrt jedeoch regelmäßig zu ihrem Kalb zurück, um es zu säugen. In den nächsten Tagen erwartet Nazarbekov ein paar Dutzend Kälber - und dann beginnt die Zeit, in der die Yak-Kühe gemolken werden. Besonders köstlich ist der selbstgemachte Joghurt aus Yak-Milch - sahnig, mild, und mit einem leichten Zitronen-Aroma.

Mutterliebe - Das erste Yak des Jahres ist ein kleiner BulleZur Zeit sind die Yaks auf der Winterweide, die nahe an den Dörfern liegtJumabai Nazarbekov mit Sohn Metèr, dessen Frau und noch einem HirtenDer Murghabskij Rayon liegt im Ost-Pamir, ein Wüsten-Plateau auf knapp 4.000 Metern HöheDer Tuz-Kol, ein fast ausgetrockneter SalzseeYak-Die Autorin und das neu geborene Yak-KalbEtwa 200 Yaks gehören Jumabai NazarbekovDas Gefärhrt, mit dem Nazarbekov regelmäßig zu seinen Yaks fährt. Im Winter wohnt er in Murghab, während sich die Hirten um die Herde kümmernDie Yak-Kälber werden in den ersten Tagen ihres Lebens beim Haus der Hirten angebunden, damit sie auf der Weide nicht von Wölfen gerissen werden
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Datum: Donnerstag, 27. März 2008 6:28
Themengebiet: Foto, Tadschikistan, Umwelt, Wirtschaft Trackback: Trackback-URL
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